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Gleichstellung

Chancengleichheit für Frauen und Männer – Gleichstellungsarbeit bei der Gemeinde Borchen

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin" (Art. 3, Abs. 2 Grundgesetz).

Vor dem Hintergrund dieses Verfassungsauftrages sind in Nordrhein-Westfalen alle Städte und Gemeinden mit mehr als 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie alle Kreise verpflichtet, eine hauptamtlich tätige Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen.

Laut § 5 der Gemeindeordnung NRW wirkt die Gleichstellungsbeauftragte bei „allen Vorhaben und Maßnahmen der Gemeinde mit, die die Belange von Frauen berühren oder Auswirkungen auf die Gleichberechtigung von Frau und Mann und die Anerkennung ihrer gleichberechtigten Stellung in der Gesellschaft haben […]“.

Business-Frau, die auf einem Klemmbrett etwas abhakt

Aufgabengebiete der Gleichstellungsbeauftragten

Die Gleichstellungsarbeit lässt sich in zwei Aufgabengebiete unterteilen:

  1. die Zuständigkeit innerhalb der Verwaltung (verwaltungsintern) für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Borchen
  2. die Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Borchen (verwaltungsextern), als Anlaufstelle bei Fragen, Anregungen sowie als Vermittlerin von weiteren Kontakten und Institutionen.

Aufgaben

Die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Borchen arbeitet auf kommunaler Ebene darauf hin, die vorhandenen Benachteiligungen von Frauen abzubauen und die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zu fördern. 

Zu ihren Aufgaben gehören:

  • die Initiierung und Umsetzung von Maßnahmen, die das Bewusstsein von Gleichberechtigung in Beruf, Familie und Gesellschaft fördern
  • das Einsetzen für die Berücksichtigung von Gleichstellungsbelangen bei kommunalen Entscheidungen
  • die Durchführung von Veranstaltungen und Ausstellungen zur Sensibilisierung für Gleichstellungsfragen
  • das Netzwerken und die Zusammenarbeit mit den anderen kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Paderborn (z.B. Organisation von Aktionen zum Equal Pay Day (= internationaler Aktionstag für die Entgeltgleichheit von Frauen und Männern), Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, One Billion Rising, gemeinsame Ausstellungen)
  • Angebote zum Thema Frauen und Gesundheit (z.B. Yogakurse, Entspannungskurse, Burnout-Prävention)
  • Angebote zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Mädchen
  • Angebote für Jungen und Mädchen in den Ferien (z.B. Waldspiele, Selbstbehauptungs- und Konflikttraining)
  • Mitarbeit im Arbeitskreis Gewalt gegen Frauen auf Kreisebene
  • innerhalb der Gemeindeverwaltung die Mitwirkung bei der Ausführung gleichstellungsrelevanter Vorschriften und Gesetze, insbesondere bei Personalauswahlverfahren sowie bei Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung
  • Fortschreibung des Gleichstellungsplans sowie des Gleichstellungsberichts
Auf Grund dieser vielfältigen und wichtigen Aufgabenfelder ist die Gleichstellungsbeauftragte innerhalb der Verwaltung mit bestimmten (Mitsprache-) Rechten ausgestattet. 
Die Gleichstellungsstelle ist eine Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Borchen.

Ziele

  • Gleichberechtigung und Chancengleichheit zwischen Frau und Mann in Familie, Beruf und Gesellschaft
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer
  • Abbau der Benachteiligung von Frauen und Durchsetzung ihrer Interessen
  • ein freies und selbstbestimmtes Leben von Mädchen und Frauen

Mehr Informationen zur Gleichstellung in NRW erhalten Sie auf der Webseite des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleistellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen. 

Pressemitteilungen 2022

Pressemitteilungen 2023

Pressemitteilungen 2024

Veranstaltungen

Weltfrauentag 2026: Bürgermeister Uwe Gockel begrüßt gemeinsam mit Christina Müller
Weltfrauentag 2026: Bürgermeister Uwe Gockel begrüßt gemeinsam mit Christina Müller
Die Steptokokken nehmen Gleichstellungsbeauftragte Christina Müller in ihre Mitte
Auftritt des Frauenchors Taktvoll Etteln e.V.
Auftritt des Frauenchors Taktvoll Etteln e.V.
Die Steptokokken nehmen Gleichstellungsbeauftragte Christina Müller in ihre Mitte
Weltfrauentag: Borchen trainiert Resilienz mit Humor und Musik

Unter dem Motto „Resilienz“ stand die diesjährige Veranstaltung zum Weltfrauentag in der Gemeindehalle Kirchborchen. Mehr als 400 Eintrittskarten waren innerhalb weniger Tage ausverkauft – ein deutliches Zeichen für das große Interesse an diesem Thema.

In ihrer Begrüßung betonte die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Borchen, Christina Müller, die Bedeutung des Weltfrauentages als Tag der Sichtbarkeit, Solidarität und Gleichberechtigung. Seit über 100 Jahren stehe dieser Tag für die Errungenschaften von Frauen weltweit, mache aber zugleich deutlich, dass Gleichstellung weiterhin Engagement und Ausdauer erfordere. Resilienz – also die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und gestärkt aus ihnen hervorzugehen – bilde daher einen zentralen Schwerpunkt des Abends. Dabei bedeute Resilienz nicht, Belastungen allein zu tragen, sondern auch, Unterstützung anzunehmen und Gemeinschaft zu leben.

Auch Bürgermeister Uwe Gockel würdigte in seinem Grußwort die Rolle von Frauen in Familie und Gesellschaft. Er betonte die zahlreichen Leistungen, die Frauen täglich erbringen und sprach ihnen dafür Anerkennung und Respekt aus.

Für den musikalischen Auftakt sorgte der Ettelner Frauenchor „Taktvoll“ unter der Leitung von Hans Joachim Senft, der die Veranstaltung bereits zum dritten Mal unterstützte. Mit dem Lied „Major Tom“ gelang ein schwungvoller Einstieg. Besonders passend zum Weltfrauentag erklang zudem das Lied „Wie schön du bist“, dessen positive Botschaft das Motto des Abends unterstrich.

Höhepunkt des Programms war der Auftritt des Künstlerinnen-Duos „Die Steptokokken“ mit Elisa Salamanca und Stefanie Seeländer. In ihrer Resilienz-Revue verbanden sie Medizin-Comedy, Steppkunst, Gesang und Schauspiel zu einem ebenso humorvollen wie inspirierenden Bühnenprogramm. In einem ihrer Lieder sangen sie augenzwinkernd: „Zähl nicht nur die miesen Stunden – suhl dich nicht in dem Verdruss – streu nicht Salz in offene Wunden – bester Freund sei Optimus.“ Auf unterhaltsame Weise vermittelten sie zentrale Gedanken der Resilienz und stellten zugleich die sieben Säulen der Resilienz vor. Mit viel Selbstironie und Energie machten sie das Thema erlebbar und zeigten, wie man mit Mut, Aktivität und Zuversicht Herausforderungen begegnen kann. Ihre Mischung aus Witz, Musik und nachdenklichen Impulsen nahm das Publikum mit in ein humorvolles „Resilienz-Trainingslager“ und begeisterte die Gäste nachhaltig. Immer wieder luden die Steptokokken das Publikum zum Mitmachen ein – eine Einladung, die gern und mit viel Begeisterung angenommen wurde.

Zum Abschluss sorgte eine gemeinsame Zugabe der „Steptokokken“ und des Frauenchors für einen besonderen Moment: Mit dem Kanon „Da es der Gesundheit zuträglich ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein“ endete der Abend unter großem Applaus.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Veranstaltung zum Weltfrauentag in Borchen geben: am Freitag, dem 12. März 2027, wird die Kabarettistin, Comedienne und Buchautorin Anne Vogd mit ihrer Comedy-Lesung und Show „Gegendert wird, was auf den Tisch kommt“ in die Gemeindehalle in Kirchborchen kommen. Der Kartenvorverkauf wird vor Weihnachten starten.


(v. l.):  Andrea Brings (Kreispolizeibehörde), Simone Böhmer (Kreis Paderborn), Manuela Fischer (Stadt Bad Lippspringe), Miriam Arens (Stadt Salzkotten), Verena Haese (stellv. Landrätin Kreis Paderborn), Christina Müller (Gemeinde Borchen), Ulrich Ettler (Leitender Polizeidirektor Kreispolizeibehörde), Rita Junker (Stadt Lichtenau), Norika Creuzmann (Abgeordnete des Landtages NRW), Uwe Gockel (Bürgermeister Gemeinde Borchen), Rita Köllner (Stadt Delbrück), Ingrid Rüther (Stadt Bad Wünnenberg)
(v. l.): Andrea Brings (Kreispolizeibehörde), Simone Böhmer (Kreis Paderborn), Manuela Fischer (Stadt Bad Lippspringe), Miriam Arens (Stadt Salzkotten), Verena Haese (stellv. Landrätin Kreis Paderborn), Christina Müller (Gemeinde Borchen), Ulrich Ettler (Leitender Polizeidirektor Kreispolizeibehörde), Rita Junker (Stadt Lichtenau), Norika Creuzmann (Abgeordnete des Landtages NRW), Uwe Gockel (Bürgermeister Gemeinde Borchen), Rita Köllner (Stadt Delbrück), Ingrid Rüther (Stadt Bad Wünnenberg)
Mahnwache Femizide 22.11.2023 mit Besuchern
Gleichstellungsbeauftragte rufen zur Solidarität mit Opfern von Femiziden auf

Die 133 Paar rote Schuhe und Kerzen boten ein bedrückendes Bild, das nachdenklich machte, als die Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Paderborn, der Kommunen im Kreis Paderborn und der Kreispolizeibehörde zur Mahnwache Stoppt Femizide! am Mallinckrodhof in Borchen einluden.

Im Rahmen des Internationalen Gedenktages gegen Gewalt an Frauen riefen die Gleichstellungsbeauftragten zur Solidarität mit den Opfern vom Femiziden auf.

Borchens Bürgermeister Uwe Gockel, die stellv. Landrätin des Kreises Paderborn Verena Haese und die Landtagsabgeordnete Norika Creuzmann fanden in ihren Ansprachen passende Worte und klare Forderungen:

„Schauen und hören Sie nicht weg, wenn Ihnen etwas in Ihrem Umfeld komisch oder auffällig vorkommt. Scheuen Sie sich nicht, sich bei der Polizei zu melden oder das Hilfetelefon unter der Nummer 116 016 in Anspruch zu nehmen,“ ermutigt Borchens Bürgermeister Uwe Gockel von Gewalt Betroffene und Personen aus deren Umfeld.

Die stellvertretende Landrätin des Kreises Paderborn, Verena Haese betont: „Als Gesellschaft haben wir die Verantwortung, eine Kultur zu schaffen, in der Frauen sicher sind, ihre Meinungen zu äußern, ihre Träume zu verwirklichen und ihr Leben ohne die Furcht vor Gewalt zu leben.“

Die Abgeordnete des Landtages NRW, Norika Creuzmann, stellte deutlich heraus: „Die Bekämpfung von Femiziden ist ein zentraler Schwerpunkt im Kampf für Frauenrechte und die Beendigung von geschlechtsbezogener Gewalt. Der erste Schritt im Kampf gegen Femizide ist, über sie zu sprechen. Laut auszusprechen, dass die Frauen getötet werden, weil sie Frauen sind. Es ist kein Problem, das ausschließlich in anderen Ländern passiert. Es passiert hier, genau vor unseren Augen.“

Von den etwa 50 Teilnehmenden brachten einige eigene brennende Kerzen mit und legten Statement-Plakate nieder, welche zum Nachdenken anregten.

Die Kreispolizeibehörde informierte vor Ort an einem Infostand über Hilfsangebote für Betroffene.

Die Veranstaltung wurde durch einen Poetry Slam umrahmt, der aus der Mitte der Gleichstellungsbeauftragten vorgetragen wurde und die bedrückende Atmosphäre unterstrich.

Weltfrauentag 2025 Hettwich vom Himmmelsberg

Freuen sich über die sehr gute Resonanz und tolle Stimmung zum Weltfrauentag in Borchen, v.l.: Bürgermeister Uwe Gockel, Borchens Gleichstellungsbeauftragte Christina Müller, Kabarettistin Hettwich vom Himmelsberg und Christina Clark (1. Vorsitzende Frauenchor Etteln).

„NEIN zu K.O.-Tropfen“ – Gleichstellungsbeauftragte beim Kreisschützenfest in Büren

Die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen im Kreis Paderborn starten beim diesjährigen Kreisschützenfest in Büren die Aktion „NEIN zu K.O.-Tropfen“. Am Freitagabend, während der großen Party, laden sie an ihrem Informationsstand zum Gespräch ein. Dort können sich Besucherinnen und Besucher über Schutzmöglichkeiten informieren, Erfahrungen austauschen und praktische Tipps erhalten.

Neben Informationsmaterialien werden auch wiederverwendbare Getränkeschutzabdeckungen als Give-aways verteilt. Mit auffälligen Bannern, Aufklebern und der Präsenz im Festgeschehen machen die Gleichstellungsbeauftragten deutlich: Jeder Mensch kann Opfer von K.O.-Tropfen werden – unabhängig von Geschlecht oder Alter.
„Wichtig ist, die Anzeichen zu erkennen und sofort Hilfe zu holen. Betroffene dürfen sich nicht schämen – jeder Verdacht sollte ernst genommen und gemeldet werden“, betont Eva Bock, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Büren.
Die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen im Kreis Paderborn engagieren sich bereits seit längerem mit verschiedenen Aktionen gegen K.O.-Tropfen. Mit dem Motto „NEIN zu K.O.-Tropfen“ wollen sie mitten im Trubel des Schützenfestes viele Menschen erreichen und für das Thema sensibilisieren.

„NEIN zu K.O.-Tropfen“ – Gleichstellungsbeauftragte beim Kreisschützenfest in Büren

Die Gleichstellungsbeauftragten der Kommunen im Kreis Paderborn freuen sich darauf, mit den Gästen des Kreisschützenfestes ins Gespräch zu kommen.

Wenden Sie sich an die Gleichstellungsbeauftrage

  • wenn Sie sich über Benachteiligungen aufgrund Ihres Geschlechtes beschweren möchten
  • wenn Sie allgemeine Informationen oder Auskünfte zum Thema Gleichstellung wünschen
  • wenn Sie Unterstützung bei der Durchsetzung Ihrer Rechte brauchen
  • wenn Sie Ideen haben, wie die Situation von Frauen oder Mädchen in Borchen verbessert werden kann
  • wenn Sie Kontakte zu Frauengruppen, Vereinen, Institutionen oder Verbänden suchen
  • wenn Sie Interesse an gleichstellungsspezifischen Veranstaltungen haben
  • wenn Sie einfach nur mehr über meine Arbeit wissen möchten
  • wenn Sie sich für die Gleichstellung von Frau und Mann engagieren möchten oder Anregungen dazu haben.

Alle Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

Müller, (Frau Christina Müller)