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19. Januar 2026

Neujahrsempfang der Gemeinde Borchen 2026

Gruppenfoto Neujahrsempfang 2026

Mit einem feierlichen Neujahrsempfang ist die Gemeinde Borchen am Sonntag, 18. Januar 2026, in das neue Jahr gestartet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Ehrenamt, Vereinen und Bürgerschaft folgten der Einladung von Bürgermeister Uwe Gockel in das Rathaus und erlebten einen stimmungsvollen Vormittag, der ganz im Zeichen des Miteinanders, des Dankes und der Anerkennung stand.

Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung von der Borchener Sängerin Sue Turner, die gemeinsam mit ihrem Pianisten Nico Kozuschek für einen gefühlvollen Einstieg sorgte. Mit ihrer Mischung aus Soul, Pop, RnB und Jazz schuf sie den passenden Rahmen für einen Neujahrsempfang, der von Wertschätzung, Zuversicht und Gemeinschaft geprägt war.
Bürgermeister Uwe Gockel blickte in seiner Neujahrsansprache auf ein herausforderndes, aber zugleich ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Er nahm dabei sowohl die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen auf Bundes- und internationaler Ebene in den Blick als auch deren Auswirkungen auf die kommunale Ebene. Der Bürgermeister betonte, dass politische Umbrüche, wirtschaftliche Unsicherheiten, sicherheitspolitische Herausforderungen und die Folgen des Klimawandels auch vor einer Kommune wie Borchen nicht Halt machten. Umso wichtiger sei es, als Gemeinde geschlossen zu handeln, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft aktiv zu gestalten. Gleichzeitig hob Uwe Gockel hervor, dass Borchen im vergangenen Jahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen viel erreicht habe. Er verwies unter anderem auf zahlreiche Investitionen in Infrastruktur, Klimaschutz und Energieversorgung, auf Fortschritte bei der kommunalen Wärmeplanung, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie auf Förderprogramme zur energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude. Auch Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit, des Katastrophenschutzes seien weiter vorangebracht worden. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Rede lag auf dem gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Bürgermeister würdigte das starke Vereinsleben, die Arbeit der Hilfsorganisationen, die Jugend- und Seniorenarbeit, die Feuerwehr sowie das Engagement zahlreicher Initiativen, die sich für Integration, soziale Teilhabe und ein gutes Miteinander einsetzen. Die Städtepartnerschaften und die enge Verbundenheit mit der Partnerschaftskompanie der Bundeswehr seien ebenfalls wichtige Bausteine einer offenen und solidarischen Gemeinde. Er würdigte das Jubiläumsjahr anlässlich der 50-Jahr-Feier und hob dabei die Rolle des kulturellen Lebens in Borchen hervor. Mit Blick auf die kommunalen Finanzen sprach Uwe Gockel offen über die schwierige Haushaltslage und die wachsenden Herausforderungen für die Kommunen. Trotz notwendiger Sparmaßnahmen bleibe es Ziel, wichtige Zukunftsprojekte weiter voranzutreiben – darunter die Entwicklung des interkommunalen Industrieparks „Im Klee“, der Ausbau der Gewerbeflächen, Investitionen in Bildung, Kinderbetreuung, Feuerwehr und Infrastruktur sowie der Ausbau klimafreundlicher Mobilität.
Abschließend richtete der Bürgermeister einen optimistischen Blick auf das Jahr 2026. Er rief Politik, Verwaltung und Bürgerschaft dazu auf, den eingeschlagenen Weg gemeinsam fortzusetzen und die Zukunft Borchens verantwortungsvoll zu gestalten. „Der Zusammenhalt unserer Gemeinde ist unsere größte Stärke“, betonte er. „Wenn wir weiter gemeinsam anpacken, werden wir auch die kommenden Herausforderungen meistern.“
Ein weiterer Programmpunkt des Vormittags war der Empfang der Neubürgerinnen und Neubürger. Fast 600 Menschen hatten sich im vergangenen Jahr entschieden, Borchen zu ihrem neuen Zuhause zu machen. Einige von ihnen waren der Einladung gefolgt und wurden im feierlichen Rahmen offiziell willkommen geheißen. Bürgermeister Gockel überreichte den Neubürgerinnen und Neubürgern persönliche Willkommensgeschenke und ermutigte sie, sich aktiv in das Gemeindeleben einzubringen.
Im Mittelpunkt des Neujahrsempfangs stand jedoch die Verleihung der Ehrennadeln der Gemeinde Borchen sowie des Jugendpreises 2026. Mit diesen Auszeichnungen würdigt die Gemeinde seit 25 Jahren Menschen, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und das Gemeindeleben mit großem Einsatz bereichern.
„Ehrenamtliches Engagement ist das stabile Fundament unserer Gemeinschaft“, betonte Bürgermeister Gockel in seiner Laudatio. „Ohne diese Menschen wäre Borchen nicht das, was es heute ist – eine lebendige, solidarische und starke Gemeinde.“
Vier Ehrennadeln für herausragendes Engagement
Mit der Ehrennadel der Gemeinde Borchen wurden in diesem Jahr vier Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich seit vielen Jahren in unterschiedlichen Bereichen mit außergewöhnlicher Leidenschaft und Verlässlichkeit engagieren.
Elke Henneke aus Nordborchen erhielt die Ehrennadel für ihr jahrzehntelanges Wirken im kulturellen und kirchlichen Leben des Ortsteils. Besonders geprägt hat sie den Karneval der kfd-Frauen, den sie seit vielen Jahren mit großer Kreativität, Organisationstalent und Herzblut gestaltet. Darüber hinaus engagierte sie sich in der Kinder- und Jugendarbeit, bei den Pfadfindern, in der Firmvorbereitung sowie in zahlreichen sozialen Projekten. Mit Benefizkonzerten und ihrem Einsatz für das Hilfsprojekt von Larissa Neumann in Malawi schafft sie immer wieder Räume für Begegnung, Kultur und Solidarität.
Robert Gerbrecht aus Nordborchen wurde für sein vorbildliches Engagement in der St.-Sebastian-Schützenbruderschaft sowie im Karneval ausgezeichnet. Als Platzmeister sorgt er seit vielen Jahren dafür, dass Veranstaltungen, Feste und Vereinsbetrieb reibungslos funktionieren. Darüber hinaus unterstützt er zahlreiche Vereine mit seinem handwerklichen und technischen Können. Seine Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit und sein pragmatischer Einsatz machen ihn zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Vereinslebens.
Uwe Stork aus Alfen erhielt die Ehrennadel für sein außergewöhnliches Engagement im Sport, in der Musik und in der Kommunalpolitik. Im Sportverein Rot-Weiß Alfen war er viele Jahre als Übungsleiter und Vorsitzender tätig und prägte die Entwicklung des Vereins maßgeblich, unter anderem beim Umbau des Sportplatzes zum heutigen Kunstrasenplatz. Als Vorsitzender des Gemeindesportverbandes Borchen setzt er sich bis heute engagiert für den Sport in der Gemeinde ein. Parallel dazu ist er seit fast 50 Jahren aktives Mitglied im Musikverein und Mitinitiator des weit über Borchen hinaus bekannten „Tags der Musik“.
Kornelia Wegener aus Etteln wurde für ihr langjähriges soziales und politisches Engagement ausgezeichnet. Als Gründungsmitglied und Zweite Vorsitzende der Initiative „Borchener für Borchener e. V.“ prägte sie den Aufbau des Borchener Warenkorbes entscheidend mit und unterstützt dort bis heute wöchentlich zahlreiche Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Darüber hinaus engagiert sie sich seit vielen Jahren bei den LandFrauen auf Orts-, Kreis- und Bezirksebene sowie als Ortsvorsteherin von Etteln und Ratsmitglied der Gemeinde Borchen.
Bürgermeister Gockel würdigte alle vier Geehrten als Vorbilder für die gesamte Gemeinde: „Sie übernehmen Verantwortung, sie sehen, wo Hilfe gebraucht wird, und sie handeln – oft ganz selbstverständlich und ohne großes Aufsehen. Ihr Einsatz schafft Lebensqualität und stärkt den Zusammenhalt in Borchen.“
Der Jugendpreis der Gemeinde Borchen wurde in diesem Jahr an den 17-jährigen Nawid Hashimi aus Nordborchen verliehen. Vorgeschlagen wurde er vom Leitungsteam des Hauses der offenen Tür der Stephanus-Kirchengemeinde Borchen.
Nawid engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Nach erfolgreicher Jugendleiter-Ausbildung ist er fester Bestandteil des HoT-Teams und unterstützt Kinder und Jugendliche bei Veranstaltungen und in der täglichen Arbeit. Mit seiner offenen, empathischen und verlässlichen Art ist er für viele junge Menschen Ansprechpartner, Vorbild und Mutmacher zugleich.
Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten viele Gäste die Gelegenheit, den Geehrten persönlich zu gratulieren und bei einem Sektempfang ins Gespräch zu kommen. Der Neujahrsempfang 2026 machte einmal mehr deutlich, wie stark das ehrenamtliche Fundament der Gemeinde Borchen ist – und wie wichtig Menschen sind, die sich mit Herz, Zeit und Engagement für andere einsetzen.Ein gelungener Start in ein neues Jahr, das ganz im Zeichen von Zusammenhalt, Zuversicht und gelebter Gemeinschaft stand.

BUZ: (v.l.) Uwe Stork, Nawid Hashimi, Robert Gerbrecht, Elke Henneke und Kornelia Wegener präsentieren stolz ihre Urkunden mit Bürgermeister Uwe Gockel