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Schützen

Schützen

Das Schützenwesen unserer Heimat reicht bis in das Mittelalter zurück. Damals schützten sich die Menschen in den Städten gegen Überfälle durch Gräben, Wälle und Stadtmauern. Unsere Vorfahren erbauten Wehrkirchen, umgaben sie mit schützenden Mauern und notgedrungen entwickelte sich ein organisierter Selbstschutz, eine Art Bürgerwehr. Sie pflegte eigenes Brauchtum und stellte sich als Bruderschaft unter den Schutz eines Heiligen von denen die bekanntesten Patrone der hl. Sebastian und der hl. Hubertus waren. Neben der militärischen bekam das Schützenwesen bald eine gesellschaftliche und religiöse Bedeutung, so wurden Glaube, Sitte und Heimat Leitmotive des Handelns. Während der napoleonischen Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Schützengesellschaften aufgehoben und verboten und es dauerte Jahrzehnte, bis das Schützenwesen wieder erblühte. Die Wehraufgaben gingen nun vollständig an den Staat über und die gesellschaftliche Funktion trat nun in den Vordergrund. Zum Beispiel heißt es in dem ältesten Protokollbuch der Alfener Schützen: "§1 Der Alfener Schützenverein ist eine freie Vereinigung der Bürger Alfens und hat den Zweck, das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit und den Gemeinsinn zu wecken und zu heben, sowie die Eintracht in der Bürgerschaft zu fördern und zu festigen."
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