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Kultur & Bildung
Schnatgang

Schnatgang

Von besonderem Interesse für die Geschichte Kirchborchens an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit ist die Überlieferung eines im Jahre 1525 durchgeführten Schnatganges. Schnatgänge waren Grenzbegehungen zur Festlegung und Bestätigung der Grenzen der zu einem Dorf gehörenden Feldmark - so pflanzte sich die Kenntnis der Gemeindegrenzen von Geschlecht zu Geschlecht fort. Für den Schnatgang der Kirchborchener gab es damals einen besonderen Anlass. Die Ettelner hatten sich durch einen formlosen Schnatzug einen Teil der Waldungen der Kirchborchener Mark angeeignet. Aufgefordert durch Abt Johann von Abdinghof, dem "Obersten Waldfürsten der Mark Kirchborchen", und die anderen Grundherren, berief Dorfrichter Johann Heger zunächst ein Holting mit den Eingesessenen von Kirchborchen und legte den Schnatzug auf den 5. Oktober fest. Nach dem vorliegenden Grund beschränkte sich der Zug auf die Grenze zwischen Kirchborchen und Etteln. Bemerkenswert ist, dass die Grenzen von damals mit den heutigen fast völlig übereinstimmen.
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