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Kultur & Bildung
Paderborner Brot

Paderborner Brot

Damals wurde hauptsächlich Roggen, weniger Weizen, angebaut. Ein Müller übernahm gegen einen Molter (Mahllohn - 8 bis 10 Pfund pro Zentner Korn) das Mahlen, backen musste jeder selbst. Man kannte nur eine Art Brot, aber es war gut und nahrhaft - das heute noch bekannte und geschätzte "Paderborner Brot". Man verbackte in der Regel das "Wäytenkorn", ein Gemenge zu einem Viertel aus Weizen und zu drei Vierteln aus Roggen. Zum Gären wurde nur der Sauerteig benutzt, der von einem Backen zum anderen aufbewahrt wurde. Das Ansetzen und Durchsäuern des Brotteiges geschah in einem hölzernen Backtrog, der im Winter auch wohl die Schinken und Speckseiten eines frisch geschlachteten Borstentieres zum Salzen aufnahm. Der Teig wurde am Abend vorher zum Säuern angesetzt, dabei Sauerteig und Mehl mit Wasser vermengt. Um 6 Uhr morgens musste der Backofen geheizt sein - das Anheizen dauerte 3 Stunden, so begann der Tag für den Vater recht früh. Zum Anheizen dienten 1 m lange Holzscheite, die sogenannten Backsplitten. Mit einem Eisen (Läoten) entfernte man die glühenden Kohlen aus dem Backofen und säuberte mit einem Tuch oder einer alten Hose den Ofen nach.

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