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Presseerklärung zum Einzelhandel Bahnhofstraße

Presseerklärung zum Einzelhandel Bahnhofstraße

Presseerklärung von Bürgermeister Allerdissen zur Entwicklung des Einzelhandelsstandortes an der Bahnhofsstraße

Zu den Darstellungen der Fa. Wieseler und Möllenhoff zur Entwicklung des Einzelhandels-standortes an der Bahnhofsstraße in Kirchborchen nehme ich wie folgt Stellung:

Am 14.04.2016 fand ein Gespräch mit den beiden Investoren Wieseler und Möllenhoff zur Entwicklung des Einzelhandels an der Bahnhofsstraße statt mit dem Hinweis, dass es nicht beabsichtigt sei, eine öffentliche Straße zur Erschließung dieser Fläche zu bauen, um den Charakter eines Einkaufszentrums zu erhalten und nicht einzelne unzusammenhängende Einzelhandelsstandorte entstehen zu lassen.

Am 19.10.2016 schrieb Herr Möllenhoff eine Mail an mich, dass von seiner Seite keine Einwände gegen den Stand der damaligen Planungen bestehen.

Am 14.12.2016 haben alle Beteiligten, also die vier Investoren, das Planungsbüro, Vertreter der Fachabteilungen der Gemeinde und ich als Bürgermeister am Tisch gesessen, um die konkreten Planungen in Auftrag zu geben. Für die beiden Investoren, die nun andere Vorstellungen von der Erschließung der Fläche haben, war die Fa. Wieseler mit drei Geschäftsführern und die Fa. Möllenhoff mit Herrn Möllenhoff persönlich vertreten. Ergebnis dieser Gespräche war der Auftrag an das Planungsbüro Drees und Huesmann in die Bauleitplanung einzusteigen. Eine öffentliche Straße war in diesen Planungen nicht vorgesehen. Dieses Thema wurde in der Besprechung ausdrücklich angesprochen und verworfen. Nicht zuletzt das Planungsbüro hat von dieser Variante ausdrücklich abgeraten.

Es ist völlig abwegig anzunehmen, dass ein so renommiertes Planungsbüro wie „Drees & Huesmann“ in diese Planungen einsteigt, ohne dass so grundsätzliche Fragen wie die Erschließung geklärt sind.

Am 13.07.2017 erreichte uns eine Mail vom Architekten der Fa. Möllenhoff. Ich zitiere: „stimmt dem Bebauungsplan zu und sieht keine Probleme, alle Wünsche sind mit der Planung vereinbar.“

Am 19.10.2017 schließlich sprachen die Firmen Wieseler und Möllenhoff vor und teilten mit, dass sie nicht bereit sind, Baulasten und Dienstbarkeiten auf ihren Grundstücken eintragen zu lassen. Dies ist aber erforderlich, damit z. B. die Kunden dieses Einkaufszentrums überall parken können. Nun bestanden diese beiden Investoren auf eine öffentlichen Straße zur Erschließung. Beide Investoren drohten damit, aus dem Projekt auszusteigen, wenn diese Be-dingungen nicht erfüllt würden.

Ich bedaure sehr, dass versucht wird, diese lückenlos belegbare Chronologie an verschiedenen Stellen in der Öffentlichkeit anders darzustellen.

Sollten diese Investoren, aus welchen Gründen auch immer, das Interesse an einem Standort an der Bahnhofsstraße verloren haben, ist dies ihr gutes Recht. Diese Grundstücke anderweitig zu vermarkten, wird sicherlich möglich sein.

Eine solche Entwicklung wäre aber überaus bedauerlich, weil es mir gelungen ist, für diese beiden einheimischen Einzelhändler einen äußerst lukrativen Standort in Kirchborchen zur Verfügung zu stellen und damit die Zukunft dieser Betriebe mit den dazugehörigen Arbeitsplätzen zu sichern. Darüber hinaus profitiert der Ortsteil Kirchborchen erheblich durch eine deutliche Attraktivitätssteigerung. Auch dies war immer meine erklärte Absicht.

Einzelhandelsstandorte zu entwickeln, stellt es eine große Herausforderung dar. Hier besteht eine hoher Abstimmungs- und Genehmigungsaufwand mit der Bezirksregierung. Ich war glücklich, dass wir in der Bezirksregierung immer einen sehr konstruktiven und auch unterstützenden Partner an unserer Seite hatten. Trotzdem hat die Gemeinde Borchen nicht nur beachtliche finanzielle Mittel in dieses Projekt investiert, sondern auch sehr viel Herzblut. Dies nehme ich auch ausdrücklich für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Anspruch.

Es muss auch darauf hingewiesen werden, dass im Rahmen dieser Planungen Festlegungen für Einzelhandelsstandorte in Borchen getroffen wurden, die weder ohne weiteres geändert noch zurückgenommen werden können.

Allerdissen

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